TAG 1

Liebevoll sein

Herzlich Willkommen zum MAMA BLISS Kurs in Selbstliebe!

Du kannst gleich loslegen...

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2. Aufgabe

Die erste Aufgabe besteht darin, dich so häufig wie möglich mit dem Liebevollsten zu bedenken, was dir in den Sinn kommt. Sorge für dich und schenke dir selbst liebevolle Aufmerksamkeit. Du kannst gleich loslegen...

Was ist das überaus Liebevollste, was du jetzt gerade für sich tun kannst?


Tag 2

Mechanismen und Strategien

Herzlich Willkommen zum Tag 2!

 

Heute gehen wir ein bisschen tiefer und es wäre gut, wenn du dir für den heutigen Teil 20 Minuten Zeit reservierst. Sicherlich tut es auch gut, dir dafür ein wenig Ruhe zu gönnen. Nimm also Papier und Stift zur Hand, damit du die Fragen aus dem PDF schriftlich beantworten kannst.

 

Kommen wir als kleine Babys auf die Welt, sind wir pure Essenz. Reine Liebe. Doch beim Heranwachsen lernen wir schon frrüh, wie diese Welt funktioniert. Da wir in einem ganz menschlichem Umfeld aufwachsen und unsere Mütter auch ihre eigenen Stärken und Schwächen haben, ist es ihnen eben nicht möglich, alle die Bedürfnisse des Kindes nach Liebe, Zuneigung und Nähe zu erfülllen. Abhängig von vielen Umständen führt das zu mehr oder wneiger starken Verletzungen und Traumata in der Seele des Kindes. Häufig wird dieses Empfinden aber verdrängt und ins Unterbewusstsein abgeschoben, um sich überhaupt weiter diesem Leben Stellen zu können.

 

Dieser Verdrängungsmechanismus ist reiner Selbstschutz und bei weitem nicht die einzige Strategie mit den Schwierigkeiten umzugehen oder die Liebe der Eltern zu spüren. Weiter Strategien sind z.B. Leistungs- und Perfektionsstreben, Abschottung, Anpassung. Diese Selbstschutzstrategien haben uns als Kinder in Sicherheit wissen lassen, sie halten uns aber als Erwachsene möglicherweise davon ab, unser ganzes Potential zu leben, wahrhaftige Nähe zuzulassen und uns selbst in unserem ganzen Sein anzuerkennen. Sie hindern uns häufig daran, unsere wahren Gefühle zu fühlen, in Verbindung zu sein mit uns selbst und dem Moment, unsere Bedürnfisse zu spüren, diese ernst zu nehmen und - auch im Umgang mit unseren Kindern- wirklich präsent zu sein.

Mit der heutigen Aufgabe wollen wir unseren eigenen, unbewussten Strategien auf die Schliche kommen.

Aufgabe: Lade dir das PDF mit den Fragen herunter!

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Der MAMA BLISS Kurs in Selbstliebe Tag 2
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Tag 3

Glaubenssätze transformieren

Herzlich Willkommen zum Tag 3!

 

Gestern hast du dich mit deinen eigenen Schutzmechanismen auseinander gesetzt und bestenfalls eben auch erkannt, wie sich das bis heute auswirkt. Jetzt fragst du dich vielleicht, ist ja schön und gut, dass ich das erkannt haben, aber was mach ich jetzt damit?

 

Hier kommt die Bewusstheit ins Spiel. Nur, wenn uns Dinge bewusst werden, können wir sie auch verändern. Wenn all das im Unterbewusstsein verankert ist und unbewusst abläuft, ist es uns nicht möglich, anders zu reagieren oder andere Entscheidungen zu treffen.

 

Das Kind, das wir einmal waren, war eben noch ziemlich klein, als es für sich abgespeichert hat, wie diese Welt funktioniert. Es konnte verschiedene Dinge gar nicht überblicken oder verstehen und hat schlicht und einfach oft auch falsche Schlussfolgerungen angestellt. Wir haben uns eben regelrecht falsche Glaubenssätze antrainiert.

 

Aus einer vielleicht für Außenstehende harmlosen Situation haben wir eine Entscheidung getroffen z.B: Zack, ich bin es nicht wert. Dieser Glaubensatz zieht sich dann durchs Leben. Wir kämpfen regelrecht um das Gefühl, es doch wert zu sein.

 

Wir können noch so viel Selbstfürsorge betreiben wollen, wenn wir unbewusst glauben, dass wir es nicht wert sind oder dass es uns nicht zusteht, wird es dir kaum die nötige Kraft verleihen, um aus dem Vollen schöpfen zu können.

 

Aus unserer Erwachsenenperspektive ist es jetzt aber an der Zeit, das einmal gerade zu rücken und uns neu auszurichten. Wie können wir das machen?

 

 

Übung:

 

a. Welcher Glaubenssatz liegt hinter deinen Schutzstrategien verborgen?

Wenn du mehrere erkannt hast, wähle für die nächste Übung zunächst einen aus. Z.B. Ich bin es nicht wert./ Ich bin nicht gut genug.

 

b. Sprich diesen Satz laut aus oder stelle ihn dir vor deinem inneren Auge vor.

Wie fühlt es sich an? In deinem Körper? Welche Empfindungen hast du?

 

c. Jetzt mache diese Wahrnehmung (die Empfindung in deinem Körper, das Gefühl, diesen Satz, was auch immer es ist) vor deinem inneren Auge größer und spüre es in deinem Körper.

 

d. Mache es so groß wie es geht- bis es wirklich nicht mehr weiter geht. Wenn es soweit ist und du die Spitze erreicht hast, dann lasse es los. Atme dabei tief aus und lass es ein letztes Mal durch deinen Körper fließen. Gib es der Erde unter deinen Füßen ab. Mache das ein paar Mal.

 

e. Komme zurück in den Moment und spüre einfach hin.


Tag 4

Schatten annehmen

Herzlich Willkommen zum Tag 4!

 

In den letzten zwei Tagen hast du dich bereits mit den Schutzstrategien beschäftigt, die wir uns als Kinder angeeignet haben, um in der Welt zu bestehen und mit den dahinter liegenden Glaubenssätzen.  Wir lernen früh, dass bestimmte Eigenschaften oder Emotionen an uns nicht wünschenswert sind. So passiert es, dass wir bestimmte Anteile verdrängen oder lernen, sie zu unterdrücken. Doch dadurch verschwinden sie nicht einfach.

 

Es ist wie mit einem Wasserball, den wir immer unterhalb der Wasseroberflöche halten wollen. Es kostet uns wahnsinnig viel Kraft und es bedarf nur einen kleinen Moment der Unaufmerksamkeit und - bämm- dann schnellt er hoch.

 

Kommt dir das bekannt vor?

 

Nehmen wir einmal die Wut.

 

Vielleicht bist du manchmal schnell wütend und unverhältnismäßig forsch mit deinen Kindern?

Dann ist es wahrscheinlich etwas, dass du nicht öffentlich zeigen magst. Aber es brodelt unter der Oberfläche. Du reißt dich zusammen, doch am Abend, wenn du müde bist oder lauter Dinge gleichzeitig zu erledigen sind, explododierst du bei der kleinsten Kleinigkeit. Die Abwärtsspirale beginnt zu laufen und dieser Vorfall füttert noch die Spirale aus Scham und Schuld.

 

Es gibt keinen anderen Ausweg, als hinzuschauen. Wir alle haben irgendwelche Schatten, die wir gerne leugnen oder ignorieren. Doch sie gehören zu uns und wir dürfen lernen, sie anzunehmen. Wenn wir nämlich genauer hinsehen, können wir sie transformieren.

 

Wie schaffen wir das?

 

Unerwünschte Emotionen wie Wut können per se nicht negativ sein. Sie sind Energie in Bewegung (E-motion). Nicht mehr und auch nicht weniger. Natürlich kannWut falsch ausgedrückt werden und  die Beziehung zu uns selbst, zu unseren Kindern und anderen negativ beeinflussen. So liegt es an uns, hinzuschauen, was die Wut uns sagen will. Wir können dann versuchen, einen positiven gesunden Ausdruck für sie zu finden.

 

Wut kann uns z.B. die Kraft geben, Unrecht anzusprechen. Unterdrückst du sie allerdings immer, weil du es so gerlent hast, kann sie diese Aufgabe gar nicht erst erfüllen. Du hast keinen liebevollen Zugang zu diesem Teil von dir. Es war die möglicherweise nie möglich, klare Grenzen zu setzen oder die Kraft aufzubringen, für dich selbst einzustehen, weil du die aufkommende Wut im Keim erstickt hast.

 

Die heutige Aufgabe:

1.  Welchen Anteil in dir leugnest du gerne?

2. Was ist das Positive, das in ihm verborgen liegt? Wie dient er dir?

3. Wobei hilft er dir, wenn du alle Bewertungen weg lässt?

4. Wie kannst du das auf positive und gesunde Weise ausdrücken?

5. Was brauchst du noch, um diesen Teil an dir anzunehmen?

 

Fühle hin! Wie fühlt es sich an, diesen Teil von dir mehr und mehr anzunehmen?

Tag 5

Dankbarkeit praktizieren

 

Herzlich Willkommen zu Tag 5 und damit zum letzten Teil dieses Kurses!

Wie toll, dass du auch heute dabei bist!

 

Nachdem wir in den letzten Tagen sehr tief gegangen sind, wollen wir uns heute mit den freudvollen Dingen beschäftigen. Mit der Dankbarkeit. Die Dankbarkeit ist ein Schlüssel zum Glück, auch in der Selbstliebe.

 

Wofür bist du dir selbst dankbar?

Wofür in deinem Leben bist du dankbar?

Für welche Qualitäten, die du verkörperst?

 

Besorge dir ein Notizbüchlein. Fang gleich an und schreibe eine Liste mit 30-50 Dingen. Dann kannst du es  regelmäßig fortführen, am besten täglich. Mach es zu deinem Selbstfürsorge- Ritual. Beachte dabei ein paar Dinge:

 

1. Mach es schriftlich.

Unsere Gedanken sind flüchtig, In dem Moment, in dem wir etwas aufschreiben und zu Papier bringen, kann es sich mehr und mehr manifestieren.

 

2. Geh wirklich hinein in das Gefühl der Dankbarkeit.

Spüre es in deinem Körper. Fühle diese Dankbarkeit in deinem Herzen. Es einfach nur aufzuschreiben ist hierbei nur die halbe Miete. Wenn wir es verinnerlichen, wirkt es magisch.

 

3. Es gibt immer, immer etwas, wofür du dankbar sein kannst.

Wenn dir nichts einfällt, wofür du dankbar sein kannst, dann lohnt es sich, genauer hinzuschauen. Was ist das gute an der Situation? Was lerne ich daraus? ....

 

Ich bin dir sehr dankbar! Dafür, dass Du mitgemacht hast. Dass du dran geblieben bist. Dass du mir deine Erfahrungen mitgeteilt hast. Dafür, dass du mich und meine Arbeit begleitest. Vielen lieben Dank dafür!