2. Chakra: SAKRAlchakra


Challenge Aufgabe Tag 2

Erfahre den Tag mit all deinen Sinnen!



Informationen über das Sakralchakra

Es sitzt in der Lendenwirbelsäule, im Unterleib, oberhalb der Genitalien

Farbe: Orange

Element: Wasser

Sinn: Geschmackssinn

Sanskritname: Svadhisthana-Chakra

Grundprinzip: schöpferische Fortpflanzung des Seins

Körperliche Zuordnungen: Becken, Fortpflanzungsorgane, Nieren, Blase, Flüssiges wie Blut, Lymphe..

Drüse: Keimdrüsen (Ausbildung der Geschlechtsmerkmale u. Regelung des weiblichen Zyklus)

 


 

Das Sakralchakra steht allgmein für unsere individuelle Ausdrucksfähigkeit. Themen des 2. Chakras sind zum einen Sexualität und Lust, aber auch Kreativität, Lebensfreude und Flexibilität.  Durch das Sakralchakra erfahren wir das Leben mit allen Sinnen, die Sinnlichkeit der Berührung und die Möglichkeit unserem Sein in kreativer Hinsicht Ausdruck zu verleihen.

 

Wasser als zentrales Element des Sakralchakras steht für "beweglich sein" und drückt sich aus über das Gefühl "im Fluss" zu sein.  Aus einem kraftvollen Sakralchakra fällt es uns Frauen leicht, aus uns selbst heraus etwas zu schöpfen und unsere Schöpferkraft zum Ausdruck zu bringen.

 

 

Emotionale Themen des Sakralchakras

 

Viele emotionale Verletzungen werden hier im Sakralchakra gespeichert oder führen dazu, dass  es blockiert. Dies kann sexueller Missbrauch sein, aber auch weniger schwerwiegende Erlebnisse, die mit Schuld & Scham zu tun haben. Oft entsteht eine mangelnde Funktion des 2. Chakras bereits in der Kindheit, wenn es an sinnlicher Stimulation wie Zärtlichkeiten, Berührungen und Streicheleinheiten gefehlt hat. In der Pubertät entstanden viele Unsicherheiten und die aufkeimenden sexuellen Energien wurden eventuell zum Teil unterdrückt.

 

Anhand der folgenden Fragen, kannst du möglicherweise erkennen, ob dein Sakrallchakra etwas Unterstützung gebrauchen kann:

 

 Fällt es dir schwer, dich als sinnliche Frau zu erleben und daran Freude zu haben?

Fühlst du dich oft verletzt oder unterdrückst du deine Emotionen?

Hast du Schwierigkeiten mit deinem Flüssigkeitshaushalt auf der körperlichen Ebene?

Fühlst du dich körperlich oder emotional eher unbeweglich?

Ist es für dich schwierig, dein Leben in vollen Zügen zu genießen?

Fühlst du dich häufig eingeengt und hast du Schuldgefühle?

Bist du oft streng mit dir selbst und deinen Kindern?

 

Disharmonien im Sakralchakra

 

Disharmonien im Sakralchakra drücken sich aus, wenn es dir schwerfällt Sinnlichkeit und Lebensfreude zu genießen. Du unterdrückst häufig deine Emotionen und fühlst dich blockiert.Es fehlt dir möglicherweise an kreativer Ausdruckskraft.

 

Körperlich zeigen sich diese Disharmonien  dass du Probleme mit deiner Gebärmutter, den Eierstöcken oder auch deinem Zyklaus hast. Schwierigkeiten sexuelle Bedürfnisse zu spüren und eine erfüllende Sexualität zu leben, lassen auf eine Unterfunktion des Sakralchakras schließen.

 

Entwicklung des Sakralchakra bei unseren Kindern

 

Die Entwicklung des Sakralchakra beginnt im vorletzten Schwangerschaftsmonat. Weiterhin entwickelt es sich sehr stark im Kleinkindalter. Das Kind nimmt in allererster Linie fühlend wahr und macht sinnliche Erfahrungen. Außerdem tritt es vermehrt in direkte Beziehung mit seiner Außenwelt. Hier liegt das Fundament, wie ein Kind sich und seiner Lebensfreude Ausdruck verleiht, wie es sich einbringt und welchen Bezug es zu seinen Emotionen bekommt.

 


Wie stärke ich mein eigenes Sakralchakra am besten?

 

Stärke deinen kreativen Ausdruck

 

Hast du das Gefühl nicht besonders kreativ zu sein, ist das schon der Hinweis, dass du beginnen solltest, dich deiner eigenen Kreativität zu widmen.

 

Woran hast du Spaß? Malen, basteln, tanzen. Wichtig ist, dass es deine Lebensfreude aktiviert. Auf Pinterest gibt es eine Fülle an kreativen Ideen, die leicht umzusetzen sind. Fang einfach an. Besorg dir ein paar Farbstifte und male Mandalas für Erwachsene aus.

 

Verbinde dich mit dem Element Wasser

 

Du stärkst dein Sakralchakra, in dem du dich oft mit dem Element Wasser verbindest. Trinke ausreichend gutes Wasser, gehe Schwimmen oder gönne dir heiße Bäder. Gehe am Wasser spazieren.

 

Erlebe das Leben mit allen Sinnen

 

Alles rund um das Thema Sinnlichkeit und Selbstfürsorge stärkt dein Sakralchakra. Genieße gesundes Essen, gönne dir Massagen, geh tanzen, höre Musik und genieße sinnliche Erlebnisse. Mach dir bewusst, dass all das die Energie deines Sakralchakras ausgleicht und stärkt.

 

Integriere die Farbe Orange in deinen Alltag!

 

Eine gute Möglichkeit ist es, die Farbe Orange in dein Leben zu integrieren. Iß orangefarbene Nahrungsmittel, trage Kleidung der Farbe oder dekoriere dein Zuhause mit orangefarbenen Accessoires.

 

Düfte

 

Orange:

krampflösende, entspannende, erheiternde Wirkung

 

Jasmin:

beschwingende Wirkung, öffnet das Herz und hebt die Stimmung, unterstützt sinnliches Erleben.

 

Sandelholz:

stärkende, entspannende, harntreibende Wirkung, löst Ängste und Anspannung

 

Rosenöl: 

aphrodisierende Wirkung, bessert Stimmungen und hilft bei Enttäuschungen

 


Wie unterstütze ich das Sakralchakra meines Kindes?

 

Im Alter von 6-18 Monaten geht es in der Entwicklung deines Kindes um die Entwicklung seiner Sinne. In dem es die Freude an Berührungen erfährt oder an sinnlichen Erfahrungen in Form von Musik, Bewegung oder Farben, wird das Sakralchakra aktiviert. Auch später stärkst du es dadurch. Alles, was Lebensfreude aktiviert oder lebendig werden lässt, fördert das Sakralchakra.

 

Im Kleinkindalter lernt dein Kind seine unterschiedlichen Emotionen kennen. Ist es klein, kann es diese Eotionen nicht benennen und doch lernen, dass du darauf reagierst. Spätestens in dieser Zeit wird es wichtig, dass du dir als Mutter über deine eigenen emotionalen Zustände bewusst wirst, damit du für deine Kinder einen Raum halten kannst, in dem sie einen positiven Zugang zu ihren Emotionen erfahre dürfen.

 

In dem wir als Mutter unsere eigenen Verletzungen und Themen heilen, uns unsere eigenen Bedürfnisse erfüllen und Sinnlichkeit in unseren Alltag auch mit Kind integrieren, schaffen wir eine gute Basis für die Entwicklung des 2. Chakras unseres Kindes.

 

Oftmals rutschen wir als Eltern in Situationen mit unseren Kindern, in denen sich unser eigenes (oft verletztes) inneres Kind angesprochen fühlt. Wir erwarten dann, dass unsere Kinder unsere Bedürfnisse erfüllen sollten. Doch das ist nicht ihre Aufgabe. Es ist unsere.

 

Unerfüllte Bedürfnisse und verdrängte Emotionen belasten haufig die Atmosphäre in unserer Familie. Da unsere Kinder die Welt fühlend wahr nehmen und feine Antennen haben, übernehmen sie häufig diese Themen.

Zusammenfassung

 

Um die Challenge-Aufgabe von Tag 2 zu machen, kannst du eine oder mehrere Möglichkeiten auswählen, wie es für deinen Tag stimmig ist.

  • Verbinde dich mit dem Element Wasser. Gehe am See oder am Fluss spazieren, wenn du die Gelegenheit hast. Trinke gutes Wasser.
  • Besorge dir ein Duftöl und verwende es, wie es sich für dich stimmig anfühlt entweder als Raumspray, Riechstift oder in der Massage.
  • Integriere Momente der Lebensfreude in euren Alltag: z.B. mach Musik an & tanzt!
  • Werdet kreativ! Malt, bastelt, klebt, knetet. Ihr könnt dabei auch das Thema Gefühle thematisieren. Welche Emotion oder welches Gefühl spürt jeder einzelne von euch. Und dann malt es oder bastelt es. Z.B. ein Wutmonster aus Moosgummi oder ein Herz der Freude aus Knete. Lasst euch überraschen, was dabei herauskommt.
  • Macht gemeinsam sinnliche Erfahrungen z.B. mit einer Kreismassage. dazu braucht ihr für jeden einen Massageball. Setzt euch in einen Kreis und massiert euch den Rücken. Es fühlt sich so gut an.  Mit Kindern kann man sehr gut ein Fühlspiel machen. Sucht euch dazu lauter Materialien zusammen wie Watte, Feder Pinsel, Wolle, Steinchen, Perlen, Moos usw. Verbindet dem, der an der Reihe ist die Augen und lasst ihn fühlen...
  • Esst orangefarbene Nahrungsmittel!
  • Tauscht euch am Abend aus: Was habt ihr erlebt? Was habt ihr Neues erfahren? Wofür seid ihr heute dankbar?  Wann habt ihr heute Lebensfreude gespürt? Wobei konntet ihr euch kreativ ausdrücken? Wie habt ihr euch gefühlt?